Platz da für Neubaus Kinder!
13.03.2012 12:01
Platz da für Neubaus Kinder!
Im Sommer zieht die Feuerwache Neubau aus dem Amtshaus aus - damit werden Räume frei, die sich sehr gut für dringend benötigte Kinderbetreuungseinrichtungen eignen würden! Die Bürokratie reklamiert nun die Räumlichkeiten auf Kosten von Kindern und jungen Familien in Wien Neubau.
Die Kinderbetreuungssituation in Wien Neubau stellt Eltern und Betreuungseinrichtungen vor große Schwierigkeiten. Vor allem Plätze für die ganz Kleinen (Kinder bis 3 Jahre) fehlen, die Wartelisten sind lang. Ansässige Betreuungseinrichtungen empfehlen werdenden Eltern, sich bereits in der Schwangerschaft um Betreuungsplätze zu kümmern.
Das grundlegende Problem ist das mangelnde Raumangebot: Altbauten eignen sich selten für Betreuungseinrichtungen, da sie den behördlichen Vorschriften oft nicht entsprechen bzw. aufwändig umgebaut werden müssen, Neubauten werden im 7. Bezirk selten errichtet. Die Stadtverantwortlichen stellten die Errichtung von Kinderbetreuungsplätzen und die Unterstützung von privaten Initiativen in Aussicht, sobald ein geeignetes Objekt vorhanden wäre.
Umso unverständlicher ist nun das Vorgehen der Stadt Wien, die die überraschend schnell aufgelassene Feuerwache Neubau im Amtshaus in der Hermanngasse für Zwecke nutzen will, die örtlich ungebunden sind.
Die Clubobfrau der Neubauer Grünen, Mag.a Gertrude Brindlmayer dazu: “ Die Feuerwache Neubau wurde in einer Nacht-und-Nebel-Aktion geschlossen und einfach von einem Verein als Büroräumlichkeit für sich reklamiert. Die Helfer Wiens haben erst vor 5 Jahren Räumlichkeiten im 3. Bezirk bezogen, ein Umzug in den 7. Bezirk ist also nicht zwingend. Die Eltern in Wien Neubau brauchen die Betreuungsplätze aber hier im Bezirk!“
Wien Neubau freut sich über seine jungen Familien und bemüht sich, Ihnen die nötige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. „Klar ist, dass sich die Stadt Wien nicht aus ihrer Verantwortung für eine flächendeckende Kinderbetreuung stehlen kann, und es geht gar nicht, dass – sobald Räumlichkeiten zur Verfügung stehen – diese ohne Diskussion und Information für einen Verein reklamiert werden.“ so Brindlmayer abschließend.
Wien (OTS), 13.3.2012
KOMMENTARE
Benützungsbedingungen
Maximal 1000 Zeichen sind möglich, längere Texte werden automatisch abgeschnitten. Die Kommentare von BenutzerInnen geben nicht die Meinung der Grünen Wien wieder. Die Grünen Wien behalten sich vor, strafbare, rassistische, sexistische, diskriminierende, pornografische, nationalsozialistische oder beleidigende Kommentare zu entfernen bzw. den jeweiligen Account zu sperren. Alle BenutzerInnen sind für die von ihnen veröffentlichten Inhalte und Daten selbst verantwortlich. Die Grünen Wien übernehmen keine Haftung für die von den UserInnen produzierten und bereitgestellten Inhalte.


