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Bezirksvorsteher

Markus Reiter engagiert sich seit 2001 als Bezirksrat in Wien Neubau und übernahm 2017 das Amt des Bezirksvorstehers für die Neubauer Grünen von Thomas Blimlinger. Reiter und die Neubauer Grünen wurden bei den Bezirkswahlen 2020 von 44,9 Prozent der Neubauer:innen bestätigt.
Bevor Markus Reiter Bezirksvorsteher wurde, war er Geschäftsführer von neunerhaus, einer Sozialorganisation für obdachlose Menschen. Neunerhaus steht für Reformen und neue Ansätze in der Wiener Wohnungslosenhilfe – so wurde „Housing First“ von neunerhaus nach Wien gebracht und auch medizinische Versorgung als Teil der Hilfe für obdachlose Menschen etabliert.
Dringende Reformen und das Vernetzen von getrennten Politikbereichen bringt Markus Reiter im Bezirk weiterhin mit ein: Die Krisen von Demokratie, sozialem Zusammenhalt, Umwelt und Wirtschaft können nur gemeinsam gelöst werden, ist Reiter überzeugt. „Die Kühle Zone Neubau bringt mehr Grün, Verkehrsberuhigung und Beteiligung in den Bezirk. Sie attraktiviert den öffentlichen Raum, der für alle da ist – und der zunehmend zur Bühne für lokale Künstler*innen und für lebendige Nachbarschaften wird. Das stärkt die Kulturszene, das soziale Miteinander und macht das Einkaufen in Wien Neubau für die ganze Stadt zu einem besonderen Erlebnis“, sagt Reiter. „Grüne Politik liefert Antworten auf die brennenden Krisen unserer Zeit – auf die Klimakrise, die Demokratiekrise und die Wirtschaftskrise. Grüne Politik heißt für mich konkret im Bezirk: Demokratische und klimafitte Umgestaltung. Davon profitiert auch die lokale Wirtschaft und die Beschäftigungszahlen im Bezirk steigen. Und der soziale Zusammenhalt wird ebenso gestärkt wie Urbanität und Weltoffenheit“, sagt Markus Reiter.
In Wien Neubau gibt es einen sehr deutlichen und starken Auftrag der Bevölkerung an uns Grüne – das zeigt nicht nur unser Wahlerfolg von 44,9%. Die Bewohner*innen wollen nachhaltige Lösungen, sie wollen mitgestalten, wollen mehr Grün und einen urbanen, weltoffenen Bezirk. Sie wollen in Wien Neubau wohnen, arbeiten, um die Ecke einkaufen und in den Park gehen, sie wollen, dass das Aufwachsen hier und auch das älter werden attraktiv sind. Mit ihrem starken Auftrag möchte ich die Interessen der Neubauerinnen und Neubauer gegenüber der Stadt vertreten.
In den nächsten Jahren steht einiges auf dem Spiel. Es gibt Entwicklungen, die so wie in anderen Innenstadtbezirken vielen hier in Wien-Neubau Sorgen machen.
Müssen wir uns dem Durchzugsverkehr geschlagen geben, der ungebremst durch Wien braust? Haben wir für Jung und Alt genügend Platz für Bewegung und Gesundheit? Können wir unseren Kindern in Zukunft ein Wohnen im Bezirk ermöglichen? Und viele fragen sich: Werden die Lokale, Geschäfte und Kulturbetriebe, die uns ans Herz gewachsen sind auch weiterhin das Bild in unserem Viertel prägen?
Wir wollen dem Durchzugsverkehr durch Wien Neubau den Kampf ansagen und die Neustiftgasse zu einer verkehrsberuhigten und begrünten Straße wie die Mariahilfer Straße oder die Neubaugasse umbauen. Auf dem Dachder nicht ausgelasteten Hochgarage in der Stiftgasse soll ein Sport-Hochpark entstehen. Dort sollen Trendsportarten genauso Platz haben wie viele andere Bewegungsangebote für ältere Generationen. Und wir wollen leistbares Wohnen im Bezirk erhalten indem wir uns für ein komplettes Verbot von Airbnb in Neubaus Wohnviertel einsetzen – diese Kurzzeitvermietung entzieht uns den so dringend benötigten innerstädtischen Wohnraum. Dieser soll auch weiterhin zum Wohnen verfügbar sein.