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Politik in Neubau

Neubau ist für mich Vielfalt aus Widersprüchen


Neubau hat den achthöchsten MigrantInnenanteil in Wien. Neubau ist schick. Neubau ist Ruheinsel und gleichzeitig geschäftiges Treiben. Neubau ist Anziehungspunkt und Nahversorgung. Neubau ist Tradition und Moderne. Neubau ist Wohnbezirk und Wirtschaftszentrum. Neubau ist dörfliches Grätzl und urbanes Leben.

Diese Vielfalt prägt das Leben in unserem Bezirk. Sie ist die Basis für Impulse und Entwicklung. Das Motto: Altes und Neues mit- und nebeneinander existieren lassen. Manchmal braucht es einen Ausgleich – aber in Neubau haben wir den bisher immer gefunden.

Neubau braucht mehr Verkehr abseits der Autos


Lebensqualität heißt in Zeiten von hoher Luftbelastung durch Feinstaub, Ozon und sonstiges vor allem: die Alternativen stärken. Die da wären: sichere Gehwege, durchgängige Radwege, Vorrang der öffentlichen Verkehrsmittel. Denn von allein wird die Wiener Luft nicht besser und der Lärm nicht weniger, die Lebensqualität hingegen sinkt automatisch. Mehr und mehr Menschen erkennen das und sind daher umweltfreundlich unterwegs – und wir schauen drauf, dass sie auch sicher ankommen.


Neubau braucht soziale Sicherheit


Mieten müssen leistbar bleiben, die zahlreichen Sozialeinrichtungen des Bezirks bestmöglich vernetzen, damit man Hilfe bekommt, wenn man sie benötigt, Platz für Jugendliche und Kinder schaffen, wo immer möglich.


Neubau braucht Mitbestimmung


Ob bei der klassische BürgerInnenbeteiligung, der agenda wien sieben, beim Straßenumbau oder einer Konfliktregelung: die NeubauerInnen bestimmen mit. Politik mit Menschen statt Zwangsbeglückung. Kostet wenig, bringt enorm viel, weil Menschen sehr genau wissen, was es braucht, damit die Lebensqualität passt.


Neubau braucht Chancen


Neubau boomt. Bezirksentwicklung schaut darauf, wie dieser Boom zu nützen, wie der soziale Ausgleich zu finden ist und wo neue Potenziale zu finden sind. Dafür braucht es auch ein gutes Zusammenspiel der Kräfte der lokalen Ökonomie. Die Stadt betreibt zwar Wirtschaftsförderung, aber die lokale Ökonomie wird von ihr viel zu wenig unterstützt. Den Bezirken fehlen dazu die gängigen Fördermöglichkeiten. Wir in Neubau versuchen, ein kommunikatives Netz zu knüpfen, dann eine Art Plattform der Neubauer Wirtschaft als Struktur aufzubauen. So was wird es brauchen, um gemeinsame Standort-Interessen artikulieren zu können und die wirtschaftliche Entwicklung im Bezirk weiter und bewusst voran zu bringen.