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am 21. Februar

Frauen*volksbegehren:

Ursula Berner - Anlässlich des Int. Frauentages laden wir Sie am Do, 8.3., von 14-16 Uhr herzlich zu Kaffee und Kuchen ein.

Wir Grüne unterstützen das Frauenvolksbegehren. Wir sind überzeugt, dass gesetzliche Änderungen im Sinne der Forderungen des Frauenvolksbegehrens langfristig zu einer gerechten Gesellschaft für beide Geschlechter führt, Familien entlastet und Frauen ein selbstbestimmtes, wirtschaftlich unabhängige(re)s Leben ermöglicht. Bitte unterstützen auch Sie mit ihrer Unterschrift eine gerechte Zukunft für Frauen und Männer.

Seit dem 12. Februar wurden schon über 100 000 Unterschriften gesammelt.

Das ist wunderbar und macht es möglich, dass das Frauenvolksbegehren in jedem Fall eingeleitet wird – trotzdem ist es sinnvoll auch weiterhin noch zu unterschreiben – den JEDE BIS ZUM 12. MÄRZ GELEISTETE UNTERSCHRIFT ZÄHLT AUCH FÜR DAS FRAUENVOLKSBEGEHEREN SELBST.

Deshalb laden wir Neubauer Grünen Sie am Donnerstag, den 8. März - anlässlich des Internationalen Frauentages - herzlich zu Kaffee und Kuchen in unser Lokal ein:
Hermanngasse 25, 1070 Wien. Sollten Sie das Frauenvolksbegehren bisher noch nicht unterschrieben haben, ist dieser Tag genau der Richtige dafür! Kommen Sie zwischen 14 und 16 Uhr vorbei - Wir erwarten Sie gleich vis-a-vis des Amtshaus Neubaus.

Details wofür sie genau unterschreiben und wie die nächsten Schritte sind hat Karin Stanger, Mitarbeiterin im Kommunikationsteam des Frauen*Volksbegehrens für Sie zusammengefasst.

100 Jahre Frauenwahlrecht, 20 Jahre erstes Frauen*volksbegehren


100 Jahre nach Einführung des Frauen*Wahlrechts und gut 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren fordert das Frauen*Volksbegehren 2018 völlige Gleichwertigkeit von Frauen* und Männern*.

20 Jahre ist es her, dass fast 650.000 Menschen das 1. Frauen*-Volksbegehren unterschrieben und sich damit für die Gleichstellung von Frauen* und Männern* in Österreich stark gemacht haben: Zu einer tatsächlichen echten Gleichwertigkeit von Mann* und Frau* hat das nicht geführt. Nur zwei Forderungen von 11 wurden umgesetzt, Probleme, wie die ökonomische Abhängigkeit von Frauen* bestehen weiterhin.


Daher ist das Frauen*Volksbegehren notwendig, um unnachgiebig die Gleichwertigkeit von Männern* und Frauen* in Österreich zu fordern. Eine breite Bewegung tritt nun an, um vollkommene rechtliche, ökonomische und soziale Gleichstellung der Geschlechter in Österreich einzufordern. Die Verbesserung der Lebensrealitäten von Frauen* muss auf der politischen Tagesordnung oberste Priorität haben. Ob Gewaltschutz, sexuelle Selbstbestimmung und ein vielfältiges Frauen*bild in Medien, ob Kinderbetreuung, Arbeitszeitverkürzung, Aufstiegschancen oder die Vertretung in politischen Gremien: Es geht um echte Chancengleichheit, echte Selbstbestimmung, echte Wahlfreiheit.


Gerade zur rechten Zeit


Die politischen Ereignisse in Österreich und der Blick über unsere Grenzen hinaus lassen viele Menschen erschrecken. Anstatt die konkreten Anliegen und Bedürfnisse von Frauen* ernst zu nehmen und Maßnahmen zu setzen, schränken konservative Kräfte weibliche Freiheit und Selbstbestimmung immer weiter ein. Es droht ein Rückschritt. Frauen* verdienen bei uns weiterhin knapp ein Viertel weniger als Männer. Ihr Zugang zum Arbeitsmarkt ist durch Diskriminierung beschränkt.  Die Geldbörse entscheidet, wie selbstbestimmt Frauen leben können.


Uns wird nichts geschenkt!


Die Geschichte der letzten Jahrhunderte zeigt: Nur konsequentes, beharrliches und lautes Einfordern führt Stück für Stück zu einer Verbesserung der Lebenssituation von Frauen*. In den 100 Jahren seit Einführung des Frauen*Wahlrechts haben Frauen* immer wieder ihre Freiheit erkämpft und erstritten. Als bundesweiter Verein organisiert ist das Frauen*Volksbegehren zunehmend in allen Bundesländern vernetzt. Neben den aktionistas*-Gruppen, die diverse Veranstaltungen in ganz Österreich organisieren, hat das Frauen*Volksbegehren ein großes juristisches Team und eine Budgetabteilung. Die Finanzierung wurde zum Großteil über eine Crowdfunding Kampagne aufgestellt.


Die nächsten Schritte zur Eintragung


Ein Volksbegehren ist ein Instrument der direkten Demokratie in Österreich. Genau 8.401 Unterstützungserklärungen braucht es, um ein österreichweites Volksbegehren einreichen zu können.

​Von 12. Februar bis 12. März sammelt das Frauen*Volksbegehren in jedem Bundesland die benötigten Unterstützungserklärungen. Unterschrieben werden kann in jedem Gemeindeamt (in Wien: Magistratisches Bezirksamt) oder eben mit der digitalen Signatur durch die persönliche Bürger*innenkarte.

Danach wird das Frauen*Volksbegehren beim Innenministerium zur Einreichung gebracht. Frühesten 8 Wochen und einen Tag nach Abgabe der Unterstützungserklärungen, spätestens aber sechs Monate und drei Wochen danach kann die Eintragungswoche vom Innenminister datiert werden. Ab einer Anzahl von 100.000 Unterschriften muss ein Volksbegehren im Nationalrat diskutiert werden.


Eintragungswoche


Wichtig für das Gelingen eines Volksbegehrens ist nicht zuletzt die Kalenderwoche, in der ein solches abgehalten wird. Wird die Eintragungswoche beispielsweise in die Schulferien gelegt, ist das Erreichen möglichst vieler Unterschriften naturgemäß viel schwieriger. Das Innenministerium legt das Datum fest – die Antragsteller*innen können aber vorab einen Wunschtermin nennen. Um viele Menschen in Österreich erreichen zu können, soll die Eintragungswoche des Frauen*Volksbegehrens Ende Mai 2018 stattfinden. Das Frauen*Volksbegehren hofft auf Berücksichtigung, um möglichst faire Bedingungen zu erhalten.

Mehr Infos: www.frauenvolksbegehren.at

Wir Grüne Neubau unterstützen natürlich die Forderungen und Anliegen des Frauen*Volksbegehrens! Daher unsere Bitte: Unterstützen auch Sie die Einleitung des Volksbegehrens mit Ihrer Unterschrift am Bezirksamt!​