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Wir haben erreicht

  • Zweisprachige Kunstkurse im SeniorInnentreff Ahornergasse (BSK Sprachen/Deutsch und Persisch/Deutsch)

Das Grüne Pensionsmodell – die Eckdaten

Das Grüne Pensionsmodell, erarbeitet von Karl Öllinger, Lukas Wurz und vielen anderen, strebt ein einheitliches Pensionssystem mit gleichen Beiträgen, gleichen Berechnungsregeln und gleichen Leistungen für alle an.

Die Grüne Pension besteht aus zwei Teilen: einer aus Steuern finanzierten, existenzsichernden Grundpension von ca. 800 Euro für alle und einer weiteren, nach versicherungsmathematischen Regeln berechneten Versicherungspension.

Die Gesamtpension wird gedeckelt. Zeiten der Kinderbetreuung, der Krankheit, der Arbeitslosigkeit oder des Zivildienstes werden durch die Grundpension abgedeckt. In die Versicherungspension fließen nur noch tatsächlich eingezahlte Beiträge. Ein Pensionssplitting für Zeiten der Partnerschaft und eine Berechnung der Lebenserwartung nach geschlechtsneutralen „Sterbetafeln“ gleicht Ungerechtigkeiten des Arbeitsmarktes und ungleiche Verteilung von Betreuungsarbeit aus.

Das Grüne Pensionsmodell kostet nicht mehr als das gegenwärtige Pensionssystem. Es werden lediglich die für die Altersversorgung vorgesehenen Steuergelder anders verteilt.

Wie soll das funktionieren?

Aus den Grafiken wird ersichtlich, dass die Pensionen in Österreich zu zwei Dritteln aus den Beiträgen und nur zu einem Drittel aus Steuermitteln finanziert werden (s. Grafik 1)

Nutznießer der Steuermittel sind aber nicht alle Pensionisten gleichermaßen (s. Grafik 2). Deswegen schlagen die Grünen vor, die Steuermittel für eine Grundpension für alle zu nutzen und die im Laufe eines Lebens tatsächlich einbezahlten Beträge für eine zweite, also eine Zusatzpension zu verwenden. Die Gesamtpension würde gedeckelt, die derzeit gültigen Ungleichheiten aufgehoben.

Vorteile

Die Altersarmut kann wirksam bekämpft werden, denn nach dem gegenwärtigen System werden Familienarbeit, Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement nicht wirklich honoriert, Krankheit und Arbeitslosigkeit faktisch bestraft.

Nachteile

Für viele der im Parlament an Gesetzen mitarbeitendenPersonen und Interessensvertretungen und in staatlichen und halbstaatlichen Unternehmen Tätigen würde es nur noch die gedeckelte Höchstpension geben. Die Umstellung auf ein neues System wird also in diesem Bereich auf Widerstand stoßen – der Hinweis auf die Zukunft unserer Kinder und Enkel kann und wird aber einen Gesinnungswandel einleiten.